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Wie kommt es zu Datenverlust?

Im Gegensatz zu der in den Medien oft verbreiteten Meinung spielen Naturkatastrophen als Ursache für Datenverlust nur eine untergeordnete Rolle. Tatsächlich beruhen drei Viertel aller Schadensfälle auf Störungen an der Hardware oder auf Bedienungsfehlern.

Die fünf wichtigsten Ursachen für Datenverlust im Überblick (Quelle: Kroll Ontrack-Studie, 2002)

• Funktionsstörungen der Hardware oder des Systems 44%

Mögliche Symptome:

Fehlernachricht, die besagt, dass das Gerät nicht erkannt wird; zuvor zugängliche Daten sind plötzlich nicht mehr auffindbar; kratzende oder klappernde Geräusche; Festplattenlaufwerk dreht sich nicht; Festplattenlaufwerk des Computers arbeitet nicht.

Stellen Sie sicher, dass Ihr Rechner – und damit auch die Festplatte – ausreichend Kühlung erhält. Überhitzungen können sowohl den Prozessor als auch die Festplatte schädigen. Bedienungsfehler 32%

Mögliche Symptome:

Zuvor zugängliche Daten sind plötzlich nicht mehr auffindbar; Meldungen wie „Datei nicht gefunden" werden angezeigt.

• Software-Fehler oder Funktionsstörungen von Software 14%

Mögliche Symptome:

Systemnachrichten mit Bezug auf Speicherfehler; Softwareanwendung lädt nicht; Fehlernachricht, die besagt, dass Daten beschädigt oder unzugänglich sind.

• Computerviren 7%

Mögliche Symptome:

Leerer Bildschirm; seltsames und unvorhersehbares Verhalten; Anzeige der Fehlernachricht „Datei nicht gefunden", die einen Virenbefall andeutet.

• Höhere Gewalt (Naturkatastrophen, Brände etc.) 3%

Folgen von Datenverlust

Die Anzahl an Fällen von Datenverlust in Unternehmen und die Schwere der davon ausgelösten finanziellen Folgen nehmen seit Jahren massiv zu. Das liegt daran, dass

• immer mehr Unternehmen immer mehr Daten ausschließlich elektronisch speichern und keine Sicherung in Form von Ausdrucken mehr durchführen

• immer größere und technisch komplexere Speichersysteme eingesetzt werden, die – entgegen der landläufigen Annahme – insgesamt anfälliger für Datenverluste sind

• elektronische Daten immer lebenswichtiger für Unternehmen werden, da viele Geschäftsprozesse inzwischen zu hundert Prozent auf Daten und deren Verknüpfungen beruhen

• zwar immer bessere Backup-Systeme und -Methoden existieren, diese aber selbst in großen Unternehmen oft nicht konsequent oder nicht richtig eingesetzt werden.

Wiederherstellung der Daten

Aufgrund genauer Systemkenntnisse wissen die Experten, welche Daten in welchen Verzeichnissen, Sektoren oder Segmenten von Datenträgern zu finden sind und was eine rasche und effiziente Wiederherstellung gelöschter Dateien möglich macht. Gelöschte Daten lassen sich relativ leicht wieder- herstellen, sofern mit dem entsprechenden Rechner nicht allzu lange weiter gearbeitet wurde und somit Daten überschrieben wurden. Darüber hinaus lassen sich Datei-Fragmente in freigegebenen Clustern und im Slack-Bereich (von Dateien nicht ausgenutzte Bereiche) der Festplatte auffinden.

Selbst von formatierten Festplatten und beschädigten Datenträgern lassen sich Daten gezielt wiederherstellen, wobei auch zunächst nicht mehr lesbare, korrupte Dateistrukturen kein dauerhaftes Hindernis bieten. Selbst wenn sich durch physische Zerstörungen – beispielsweise fehlende Stücke des Magnetbandes – nur Teile des Datenträgers wiederherstellen lassen, kann dies durchaus genügen, da dieser Teil eventuell wichtige Informationen, den verlangten Nachweis oder das fehlende Indiz enthält.

Viele verloren geglaubte Informationen lassen sich zudem aus gelöschten E-Mails oder über die Wiederherstellung von Meta-Daten retten. Hier wird deutlich, wie wichtig die genaue Kenntnis von Betriebssystemen und deren Eigenheiten ist.


Als kompetenter Partner vom KrollOntrack sind wir für Sie da, sollte es bei Ihnen zum Datenverlust gekommen sein.

Unser 24 Std. Notdienst ist immer für Sie da. Sie erreichen ihn unter der Nummer:

0151 / 17 76 35 21

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